
Pebrelles
Unter dem Namen Pebrelles arbeitet einer der Maler mit der unverwechselbarsten Bildsprache im Team von Cuadros Sils. Seine Welt erkennt man auf den ersten Blick: großzügige weiße Flächen, fast ohne Atmosphäre, auf denen Silhouetten und Formen schweben, mit der Präzision eines Goldschmieds ausgeschnitten – und im Inneren mit wahren Farbstürmen gefüllt.
Dieser Kontrast ist der Schlüssel zu seinem gesamten Werk. Die Außenseite jeder Figur ist klar, zurückhaltend, fast typografisch; das Innere ist reiner kontrollierter Zufall: Umdrucke, Abdrucke, gezogene Farbspuren, in denen Blau, Magenta, Gelb und Schwarz in Kompositionen zusammenkommen, die sich nie wiederholen. Jede Silhouette ist wie ein Fenster: Die Form gibt der Maler vor, die innere Landschaft die Malerei.
Seine Themen kreisen um die menschliche Figur und organische Formen. Reihen anonymer Gestalten, die im Stehen miteinander sprechen, wie in einem gemeinsamen Warten; Paare, die Hand in Hand gehen; eine Frau mit ihrem Fahrrad am Meer; und Serien, in denen sich die Figur ganz in Blätter, Kugeln und Fragmente auflöst, die mit einer fast partiturhaften Musikalität hängen oder schweben. In alldem liegt ein freundlicher Blick auf das Alltägliche – Menschen im Vorübergehen, kleinste Gesten –, zur Ikone erhoben.
Für die Innenarchitektur bietet Pebrelles eine gefragte Kombination: die visuelle Leichtigkeit des Weiß, das in jedem Raum atmet, und die farbliche Lebendigkeit seiner Figuren, die Farbe bringt, ohne zu überladen. Seine Bilder ordnen die Wand, statt sie zu besetzen, und passen deshalb ebenso gut zu minimalistischen Räumen wie zu ausdrucksstärkeren Interieurs.
Pebrelles erklärt es ganz einfach: Das Weiß ist die Stille, und seine Figuren sind das, was es wert ist, gesagt zu werden.










































































